Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

·        die ökologische Bedeutung und die Lebensraumansprüche typischer Bergwald-Wildarten (z. B. Raufußhühner, Gamswild, Rotwild, Rehwild) zu beschreiben und managementrelevante Fragestellungen im Kontext steiler Gebirgslagen zu bewerten.

·        Bedeutung von Tourismus, Nationalpark und regionaler Wertschöpfung als Einflussfaktoren auf forstliche und wildtierökologische Managemententscheidungen sowie Besucherlenkung zu verstehen.

·        Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen Wildtieren, der Waldentwicklung und den Schutzfunktionen des Waldes im Gebirgsraum (etwa Lawinen-, Steinschlag-, Erosions-, Hangrutschungs- und Hochwasserschutz) zu analysieren. Dabei sollen sowohl Zielkonflikte als auch mögliche Synergien aufgezeigt werden. Zudem gilt es, die Grundlagen der Schutzwaldsanierung und Schutzwaldpflege, Pflanzung sowie gegebenenfalls den Einsatz technischer Verbauungsmaßnahmen zu verstehen.

·        Ziel ist es, die Grundlagen der Holzernte in Steillagen kennenzulernen und die damit verbundenen technischen, ökologischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen im Kontext der Nutzung einordnen zu können.

·        Schnee- und Lawinenkunde

·        Managementansätze zur nachhaltigen Wald-Wild-Jagd-Koordination im Bergwald praxisorientiert zu verstehen.

·        sich in interdisziplinäre Diskussionen zur Bergwaldnutzung und zum Wildtiermanagement sowie Jagdmanagement und kompetent einzubringen

·        Beteiligte Institutionen:

Nationalpark Bayerischer Wald; Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, Forstliches Bildungszentrum Laubau BaySF, Forstbetrieb Ruhpolding BaySF, Bayer. Lawinenwarnzentrale -Bayer. Landesamt für Umwelt - Fachstelle Schutzwaldmanagement am AELF Weilheim, Forstbetrieb Schliersee BaySF, untere Naturschutzbehörde Miesbach,

In diesem Wahlpflichtmodul werden grundlegende Kenntnisse zur Biologie und Ökologie mitteleuropäitscher Fledermäuse, einschließlich Systematik, Lebensräume, Jagdstrategien sowie nationaler und internationaler Schutzstatus vermittelt. Nach einer Einführung in praxisrelevante Methoden der Fledermauserfassung (u.a. akustische Erfassungsmethoden, Detektorbegehungen, Auswertung von Fledermausrufen sowie die Kartierung von Biotopholz- und Quartierstrukturen werden eigene Daten erhoben und in Kleingruppen in Form einer Studienarbeit aufgearbeitet. Wöchentliche seminaristische Übungungen vertiefen die Themen durch Impulsvorträge sowie Beiträge der Studierenden.