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In diesem Modul erwerben die Studierenden ein vertieftes Verständnis der Grundlagen der Lebensmittelverfahrenstechnik anhand von Herstellungsprozessen pflanzlicher Produkte.

Die stoffliche Zusammensetzung, die technologischen Eigenschaften von Rohstoffen pflanzlichen Ursprungs und die Technologien zur Herstellung von Lebensmitteln werden erarbeitet.

Insbesondere werden traditionelle Verfahren (Trocknen, Trennen, Zerkleinern, Homogenisieren), thermische Verfahren (Pasteurisieren, Sterilisieren, Backen, Kochen) und nicht-thermische Verfahren (Hochdruck, Hochspannungsimpulse, ohmsche Erwärmung, Ultraschall, kaltes Plasma, Molekulares Kochen) behandelt.

Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden ein vertieftes Verständnis der Lebensmittelverfahrenstechnik anhand von Herstellungsprozessen pflanzlicher Produkte. Sie kennen den Aufbau und die zu berücksichtigende Parameter einer Produktionslinie und können das an den exemplarisch vorgestellten Prozessen erworbene Wissen auf andere Produktionsverfahren übertragen.

Die Studierenden sind in der Lage, die erworbenen Kenntnisse bei der Prozess- und Verfahrensgestaltung anzuwenden, um qualitativ und quantitativ hochwertige und innovative Lebensmittel herstellen zu können.

Die Vermittlung der Lehrinhalte erfolgt durch seminaristischen Unterricht und Praktika, in denen die Studenten die theoretischen Grundlagen veranschaulicht bekommen und das erlernte Wissen anwenden können.

Die im Technikum hergestellten Lebensmittel (u.a. Brot und Backwaren, Säfte, Soßen, Konfitüren, Röstkaffee) werden im analytischen Labor auf den Gehalt lebensmittelrelevanter Inhaltsstoffe (u.a. Proteine, Zucker, Stärke, Öle, Farbstoffe und Antioxidantien) untersucht, um die Qualitätsparameter der Produkte zu erfassen.  Die Studierenden arbeiten in Gruppen und erstellen am Ende des Kurses ein Praktikumsprotokoll und eine Präsentation der Ergebnisse.

Es wird erwartet, dass die Studierenden nach Abschluss des Moduls in der Lage sind, komplexe Abläufe und Prozesse der Lebensmittelverarbeitung zu erfassen und zu optimieren sowie komplexe Fragestellungen selbständig zu bewerten und zu lösen.

Selbsteinschreibung (Teilnehmer/in)
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